Opernatelier

Einblick
Opernatelier

Bereits seit April 2018 lässt sich der Entstehungsprozess zu einer neuen Oper miterleben. Welche Ideen entwickelt, verworfen oder konkretisiert werden, welche Herausforderungen auftauchen und welche außergewöhnlichen Wege bis zur geplanten Uraufführung beschritten werden, erfahren Zuschauerinnen und Zuschauer mehrmals im Jahr. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz bieten Einblicke einen besonderen Zugang zu den akustischen und visuellen Ideen sowie deren Umsetzung.

Für das zweite Projekt im Opernatelier wurden der Komponist Alexander Moosbrugger sowie die bildende Künstlerin Flaka Haliti ausgewählt. Der aus dem Bregenzerwald stammende Komponist erweitert in seiner Musik unsere Hörgewohnheiten, indem er Tonsysteme aus der Renaissance wiederentdeckt und für unsere Zeit neu erfindet. Spielerisch bringt seine Musik unsere Wahrnehmung ins Schweben, wie wir es in unseren Träumen erleben können.

Von Träumen und ihren oft erstaunlichen Phantasien erzählt auch das faszinierende Buch, das die Vorlage zur Oper Wind bietet: das 1499 zum ersten Mal in Venedig gedruckte Werk Hypnerotomachia Poliphili. Die Suche nach seiner geliebten Polia führt Poliphilo in wundersame Gärten und faszinierende Gebäude, die in 172 Holzschnitten dargestellt werden.

Kunstwerke wie Traumschilderungen bieten Flaka Haliti reichhaltige Inspirationsquellen für ihren Raum auf der Werkstattbühne. Die aus dem Kosovo stammende bildende Künstlerin offenbart in ihren Arbeiten häufig einen zarten Humor, der scheinbar Alltägliches in größere gesellschaftliche Zusammenhänge bringt. Ihre Werke wurden bisher unter anderem im mumok und in der Kunsthalle Wien, Kunsthalle Lingen, im Kunsthaus Hamburg, im Hamburger Bahnhof in Berlin und im Museum Ludwig in Köln sowie 2015 bei der Biennale in Venedig gezeigt.

Bis zur geplanten Uraufführung im Sommer 2021 gewähren weitere Veranstaltungen Einblicke in diesen Prozess, der die Entwicklung einer Orgel für die Werkstattbühne in Zusammenarbeit mit der weltweit agierenden, in Vorarlberg beheimateten Firma Rieger-Orgelbau beinhaltet. Auch die Programmierung dieses Instruments vor Ort soll teilweise für das Publikum zu erleben sein.

Einblick 6 - Wie klingen Träume?

Einblick 6 am 12. Jänner 2021 findet nicht statt! Ein Ersatztermin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Mehrere Monate vor der Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen sind bereits die ersten Klänge aus Alexander Moosbruggers Oper Wind zu hören. Am Ende des Kompositionsprozesses und noch vor dem offiziellen Probenbeginn erarbeitet der männliche Protagonist gemeinsam mit dem Komponisten und der Pianistin Teile seiner Partie am Klavier. Einblick 6 des Opernateliers ermöglicht dem Publikum, bei diesem sensiblen und anspruchsvollen Moment dabei zu sein. Im August werden die Sängerin und der Sänger dann mit den anderen Mitwirkenden auf der Werkstattbühne des Festspielhauses den von der bildenden Künstlerin Flaka Haliti entworfenen Raum in einen geheimnisvoll klingenden Ort der Träume verwandeln.

Die faszinierenden und wundersamen Erlebnisse in ihren Träumen machen die Liebesgeschichte von Poliphilo und Polia seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1499 unter dem Titel Hypnerotomachia Poliphili zu einer unerschöpflichen Inspirationsquelle für Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres. Moosbrugger vertont Teile daraus für Stimmen, ein Streichquartett, Elektronik und eine eigens für die Werkstattbühne entwickelte Orgel. Über die faszinierende Arbeit an diesem komplexen Instrument berichtet Thomas Hummel vom SWR Experimentalstudio. Zwischen Gesang und Sprechen arbeitet der Countertenor und Bariton Hagen Matzeit mit den vielfältigen Möglichkeiten seiner Stimme.

Im Gespräch geben die Mitwirkenden einen Einblick in ihre herausfordernde Arbeit und lassen das Publikum erahnen, wie Träume klingen könnten.

Bitte reservieren Sie unter +43 5574 407-6 Ihre kostenfreie Eintrittskarte, die wir Ihnen gerne per E-Mail zusenden. 

Einblick 5 - Ein Raum für Träume

26. November 2019 - 19.00 Uhr, Kunsthaus Bregenz​

Bereits seit April 2018 lässt sich der Entstehungsprozess zu einer neuen Oper miterleben. Welche Ideen entwickelt, verworfen oder konkretisiert werden, welche Herausforderungen auftauchen und welche außergewöhnlichen Wege bis zur geplanten Uraufführung beschritten werden, erfahren Zuschauerinnen und Zuschauer mehrmals im Jahr. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz bieten Einblicke einen besonderen Zugang zu den akustischen und visuellen Ideen sowie deren Umsetzung.

Für das zweite Projekt im Opernatelier wurden der Komponist Alexander Moosbrugger sowie die bildende Künstlerin Flaka Haliti ausgewählt. Der aus dem Bregenzerwald stammende Komponist erweitert in seiner  Musik unsere Hörgewohnheiten, indem er Tonsysteme aus der Renaissance wiederentdeckt und für unsere Zeit neu erfindet. Spielerisch bringt seine Musik unsere Wahrnehmung ins Schweben, wie wir es in unseren Träumen erleben können.

Von Träumen und ihren oft erstaunlichen Fantasien erzählt auch das faszinierende Buch, das die Vorlage zur Oper Wind bietet: das 1499 zum ersten Mal in Venedig gedruckte Werk Hypnerotomachia Poliphili. Die Suche nach seiner geliebten Polia führt Poliphilo in wundersame Gärten und faszinierende Gebäude, die in 172 Holzschnitten dargestellt werden. Diese Kunstwerke wie die Traumschilderungen bieten Flaka Haliti reichhaltige Inspirationsquellen für ihren Raum auf der Werkstattbühne. Die aus dem Kosovo stammende bildende Künstlerin offenbart in ihren Arbeiten häufig einen zarten Humor, der scheinbar Alltägliches in größere gesellschaftliche Zusammenhänge bringt. Ihre Werke wurden bisher unter anderem im mumok und der Kunsthalle Wien, Kunsthalle Lingen, im Kunsthaus Hamburg, im Hamburger Bahnhof in Berlin und im Museum Ludwig in Köln sowie 2015 bei der Biennale in Venedig gezeigt.

Bis zur geplanten Uraufführung von Wind im Sommer 2020 gewähren weitere Veranstaltungen Einblicke in diesen einzigartigen Prozess, der die Entwicklung einer Orgel für die Werkstattbühne beinhaltet. Die Zusammenarbeit mit der weltweit agierenden, in Vorarlberg beheimateten Firma Rieger-Orgelbau verspricht eine neue Facette des musikalischen Theaters.

Bitte reservieren Sie unter +43 5574 407-6 Ihre kostenfreie Eintrittskarte, die wir Ihnen gerne per E-Mail zusenden. 

Einblick 4 - Konzert im KUB

11. August 2019 - 21.00 Uhr, Kunsthaus Bregenz

Gerade entsteht die erste Oper des aus Vorarlberg stammenden und in Berlin lebenden Komponisten Alexander Moosbrugger. Dieses Konzert führt in seinen musikalischen Kosmos, der auch von seiner Tätigkeit als Organist geprägt ist. Der Komponist wählte Musik unter anderem von Johann Sebastian Bach, Rebecca Saunders und sich selbst speziell für die besondere Akustik des Kunsthaus Bregenz aus.

Einblick 3 - Das Instrument

22. Mai 2019 - 19 Uhr, Rieger-Orgelbau Schwarzach

Der Entstehungsprozess zur Oper des Komponisten Alexander Moosbrugger und der bildenden Künstlerin Flaka Haliti führt diesmal an einen außergewöhnlichen Ort: In der Werkstatt der Vorarlberger Orgelbaufirma Rieger in Schwarzach entstehen Instrumente für sakrale und weltliche Räume. Für den Organisten Moosbrugger spielen die schwebenden Klänge der Orgel in seinen Kompositionen eine besondere Rolle.

Was fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten an der »Königin der Instrumente«? Der Geschäftsführer von Rieger Orgelbau, Wendelin Eberle, entwickelt seit vielen Jahren die Klangmöglichkeiten der Orgel kontinuierlich weiter und arbeitet dabei mit Interpreten, Komponist/innen und bildenden Künstler/innen zusammen. Spektakuläre Instrumente entstanden in den vergangenen Jahren unter anderem in China, Japan, der Philharmonie Paris und der die Martinskirche in Kassel. Die Werkstatt bietet beeindruckende Einblicke in die Entstehung und den Aufbau dieses einzigartig komplexen Instruments.

In zahlreichen seiner Kompositionen spielt Moosbrugger mit den überwältigenden, aber auch den leise atmenden Klängen der Orgel. Die musikalischen Möglichkeiten des Instruments inspirieren den Komponisten auch für seine Idee des Opernstoffs. Es ist eines der faszinierendsten und zugleich rätselhaftesten Bücher der Welt, Hypnerotomachia Poliphili, vermutlich von dem Dominikaner Francesco Colonna geschrieben und 1499 zum ersten Mal in Venedig gedruckt. Das Werk spielt mit mehreren Sprachen, entführt in kolossale Gebäude und Parkanlagen, die in den eingefügten Holzschnitten sichtbar werden. Die Liebe der Hauptfigur Poliphilo zu Polia beschreibt auch die Liebe zur Sprache selbst und zu dem Rätsel unserer Wahrnehmung, in der sich Träume und Wirklichkeiten vermischen.

Bitte reservieren Sie unter +43 5574 407-6 Ihre kostenfreie Eintrittskarte, die wir Ihnen gern per E-Mail zusenden.

Rieger-Orgelbau GmbH
Hofsteigstraße 120
6858 Schwarzach

Einblick 2 - Die Künstlerin Flaka Haliti

21. November 2018 - 19.00 Uhr, Kunsthaus Bregenz

Eine neue Oper entsteht, und dem Publikum wird ermöglicht, diesen Prozess mitzuerleben. Ideen werden geschmiedet, verworfen und entwickelt. Mehrere Jahre stehen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler in intensivem Austausch miteinander. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz veranstalten die Bregenzer Festspiele mehrmals im Jahr Einblicke in diesen kreativen Prozess.
Für das aktuelle Projekt arbeitet der im Bregenzerwald geborene und in Berlin lebende Komponist Alexander Moosbrugger mit der bildenden Künstlerin Flaka Haliti zusammen. Haliti wurde im Kosovo geboren und lebt in München. Ihre Arbeiten waren bisher unter anderen im mumok, Wien, in der Kunsthalle Wien, der Kunsthalle Lingen, der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig, am ZKM Karlsruhe sowie auf den Biennalen in Moskau und Venedig zu sehen. Im Frühjahr 2018 bespielte sie die KUB Billboards an der Seestraße in Bregenz.

In diesem Einblick steht Flaka Halitis Arbeit im Mittelpunkt. Wie lässt sich ihre Arbeitsweise beschreiben? Was erwartet und erhofft sie sich von der Zusammenarbeit im Opernatelier? Zu welchen Ideen inspiriert sie der Stoff, den Alexander Moosbrugger als Grundlage für die Oper vorgeschlagen hat? Es ist eines der faszinierendsten und zugleich rätselhaftesten Bücher der Welt, Hypnerotomachia Poliphili, vermutlich von dem Dominikaner Francesco Colonna geschrieben und 1499 zum ersten Mal in Venedig gedruckt. Das Werk spielt mit mehreren Sprachen, entführt beim Lesen in kolossale Gebäude und Parkanlagen, die auch in zahlreichen eingefügten Holzschnitten sichtbar werden. Die Liebe der Hauptfigur Poliphilo zu Polia beschreibt auch die Liebe zur Sprache selbst und zu dem Rätsel unserer Wahrnehmung, in der sich Träume und Wirklichkeiten vermischen.

Einblick 1 - Neues Projekt mit Alexander Moosbrugger

4. April 2018 - 19.00 Uhr, Kunsthaus Bregenz

Beim Einblick 1 werden der Komponist und seine bisherige Arbeitsweise, vor allem auch mit bildenden Künstlern, vorgestellt. Zwei Werke führen in Moosbruggers vielfältige Klangwelten. Mitglieder des ensemble plus spielen das 2009 entstandene Stück Skalen, Texte, Maß. Ein besonderes Hörerlebnis verspricht das für den Zuschauer begehbare Stück Alignement für Lautsprecher, in dem Moosbrugger und Thomas Kessler Musik und Texte verarbeiteten, die auf den Unterricht des britischen Komponisten Thomas Attwood bei Wolfgang Amadeus Mozart Bezug nehmen. Ein Klavierstück von Mozart selbst wird Johannes Hämmerle spielen.

Eintritt frei! Reservierung unter +43 5574 407-6

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