Orchesterkonzerte

Wiener Symphoniker | Symphonieorchester Vorarlberg
Orchesterkonzerte

Raffinierte Klangfarben, überraschende Effekte, überwältigende Ausmaße: Die Orchesterkonzerte lassen den Reichtum der europäischen Musik seit dem 18. Jahrhundert erahnen.

Wie in Carmen der französische Komponist Bizet spanische Klangwelten erfand, verbanden später Claude Debussy, Maurice Ravel und Manuel de Falla französische und spanische Elemente in ihrer Musik. Das Symphonieorchester Vorarlberg stellt eine der bekanntesten Symphonien Frankreichs vor und lässt Olivier Messiaen demutsvoll auf den lächelnden Mozart zurückblicken. Dramatisch inszeniert Hector Berlioz die schwärmende Liebe in seiner Symphonie fantastique. Schwärmend und voller gefährlicher Leidenschaft ist auch die Liebe des bekanntesten Geschwisterpaars der Operngeschichte: Siegmund und Sieglinde aus Richard Wagners Die Walküre. Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Philippe Jordan, bringt sie mit internationalen Sängerstars zum Glühen.

Wiener Symphoniker, Antonio Méndez

24. Juli 2017 – 19.30 Uhr, Festspielhaus

Aus Andalusien, wo Bizets Carmen spielt, stammt der spanische Komponist Manuel de Falla. Die raffiniert einfachen Klänge seiner Heimat verarbeitete er in seinen Nächten in spanischen Gärten. Berühmt wurde de Falla vor allem für sein Ballett Der Dreispitz. Mehrere Jahre lebte er in Paris, wo er mit Claude Debussy befreundet war. Dieser wollte in seinem Orchesterwerk Iberia die »Düfte der Nacht« Spaniens einfangen. Spanisches Kolorit ist auch in Maurice Ravels Klavierkonzert G-Dur zu hören, neben Anklängen aus dem Jazz und natürlich der Tradition großer Konzerte.

Dirigent Antonio Méndez
Klavier Javier Perianes

  • Claude Debussy Iberia. Images für Orchester Nr. 2
  • Manuel de Falla Nächte in spanischen Gärten
  • Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
  • Manuel de Falla Der Dreispitz. Suiten Nr. 1 und 2

DAUER 1 Stunde 50 Minuten inkl. Pause

Einführungsvortrag

45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei)

Wiener Symphoniker, Philippe Jordan

30. Juli 2017 – 11.00 Uhr, Festspielhaus

Den Komponisten von Moses in Ägypten lobte Richard Wagner für seinen »genialsten Leichtsinn«, der »alle Überreste der älteren italienischen Schule« niedergerissen habe. Gegen die ursprünglich von ihm bewunderte Musik Wagners fand der Philosoph Friedrich Nietzsche in Bizets Carmen ein Gegengift, denn diese »vollkommene« und »liebenswürdige « Musik schwitze nicht. Am Erfolg von Wagners Musik bis heute konnte Nietzsche dennoch nichts ändern. Der erste Tag von Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen beginnt mit der verbotenen Geschwisterliebe. Siegfried wird der Spross des Wälsungenpaars Siegmund und Sieglinde, die zu Beginn von Die Walküre nach Jahren der Trennung wieder aufeinandertreffen.

Dirigent Philippe Jordan
Sieglinde Martina Serafin
Siegmund Andreas Schager
Hunding Kwangchul Youn

  • Richard Wagner Siegfried-Idyll
  • Richard Wagner Die Walküre Erster Aufzug

DAUER 1 Stunde 40 Minuten inkl. Pause

Einführungsvortrag

45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei)

Wiener Symphoniker, Enrique Mazzola

7. August 2017 – 19.30 Uhr, Festspielhaus

Schwärmerisch, aber auch unheimlich erscheint die Liebe der Hauptfigur in Hector Berlioz' Symphonie fantastique, die der französische Komponist rein instrumental erzählt: Die »idée fixe« der Liebe eines Künstlers kehrt musikalisch in allen Sätzen vom Traum bis zum Hexensabbat wieder. Zahlreiche musikalische Effekte vom stürmischen Paukenwirbel bis zum düsteren Dies-irae-Zitat machen dieses Werk zu einem orchestralen Drama. Effektvoll inszeniert auch der griechische Komponist Minas Borboudakis die Solostimme des Schlagzeugs im Zusammenspiel mit dem Orchester. Dem Fantastischen war auch Ernest Guiraud zugeneigt, der die Dialoge von Bizets Carmen in Rezitative verwandelt hat.

Dirigent Enrique Mazzola
Schlagzeug Dimitris Desyllas

  • Ernest Guiraud Chasse fantastique, symphonische Dichtung
  • Minas Borboudakis Cassiopeia für Schlagzeug und Streicher
  • Hector Berlioz Symphonie fantastique

DAUER 1 Stunde 40 Minuten inkl. Pause

HINWEIS: Einführungsvortrag Fällt Aus!

Symphonieorchester Vorarlberg, Gérard Korsten

20. August 2017 – 11.00 Uhr, Festspielhaus

César Francks Symphonie d-Moll gehört neben Hector Berlioz' Symphonie fantastique zu den bedeutendsten Orchesterwerken aus Frankreich. Immer wieder lässt der Komponist seine Themen in neuer harmonischer Gestalt erscheinen, was bei der Uraufführung 1889 auch Francks Kollegen verunsicherte. Das Finale vereinigt alle vorher gehörten Themen zu einem besonderen klanglichen Ereignis. Einhundert Jahre später gedachte Olivier Messiaen des 200. Todestages Mozarts mit einem Stück, das er mit »Ein Lächeln« überschrieb, da auch Mozart trotz allen Leids stets gelächelt habe. Als Pianist ist Mozart bekannt, doch er spielte auch Geige und wirkte möglicherweise selbst an seiner Sinfonia concertante mit, die gekonnt das virtuose Solokonzert mit der symphonischen Form verbindet.

Dirigent Gérard Korsten
Violine Paweł Zalejski
Viola Piotr Szumieł

  • Olivier Messiaen Un sourire
  • Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 (320d)
  • César Franck Symphonie d-Moll

DAUER 1 Stunde 40 Minuten inkl. Pause

Einführungsvortrag

45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei)

Festgottesdienst

16. Juli 2017 - 10.00 Uhr
Pfarrkirche Mariahilf

Bregenzer Festspiele
Symphonieorchester Vorarlberg

Dirigent Benjamin Lack

Ökumenischer Gottesdienst anlässlich von 500 Jahren Reformation

EINTRITT FREI

Preise und Sitzplan
Sitzplan OK 17
Wiener Symphoniker Symphonieorchester Vorarlberg
1. Kategorie: EUR 84
2. Kategorie: EUR 67
3. Kategorie: EUR 53
4. Kategorie: EUR 35
5. Kategorie: EUR 25
6. Kategorie: EUR 20
1. Kategorie: EUR 49
2. Kategorie: EUR 40
3. Kategorie: EUR 33
4. Kategorie: EUR 28
5. Kategorie: EUR 22
6. Kategorie: EUR 18
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