Orchester­konzerte

Wiener Symphoniker | Symphonie­orchester Vorarlberg

Vorstellungen & Karten

»Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!«

WILLIAM SHAKESPEARE

Führt die Oper im Festspielhaus nach Sibirien, sind in den Orchesterkonzerten Meisterwerke russischer Komponisten zu hören. Mit leidenschaftlicher Dramatik verwandelte Tschaikowski mehrere Stücke Shakespeares in symphonische Fantasien. Persönliche und gesellschaftliche Schicksale kommen sowohl in seiner fünften als auch in Schostakowitschs zehnter Symphonie mit großer Emotionalität zum Ausdruck. Mit Schostakowitschs Cellokonzert ist der in Vorarlberg aufgewachsene Kian Soltani zum ersten Mal mit den Wiener Symphonikern bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. Im Anschluss taucht das Orchester in die märchenhafte Welt aus Tausendundeiner Nacht ein, die Rimski-Korsakow in leuchtenden Klangfarben malt. Dessen Schüler Igor Strawinski gedachte seinem Lehrer nach dessen Tod in einem kurzen Stück, das erst 2015 wieder entdeckt wurde. Zu entdecken gibt es auch die faszinierende Klangwelt des japanischen Instruments Koto, wofür Malika Kishino ein Solokonzert schrieb. Der Blick auf das Bühnenbild von Madame Butterfly liefert die passende Kulisse. Zum ersten Mal die Liebe zu einer Frau entdeckt Siegfried im dritten Aufzug von Richard Wagners gleichnamiger Oper.

  • 25. Juli 2022 | Wiener Symphoniker, Enrique Mazzola

    25. Juli 2022 – 19.30 Uhr | Festspielhaus

    Eine musikalische Reise durch das Festspielprogramm: Von Prosperos verwunschener und umstürmter Insel führt das Konzert über ein zauberklingendes Japan bis in die Weiten Russlands. Mit seiner Sturm-Fantasie verbeugt sich Tschaikowski einmal mehr vor dem dramatischen Großmeister Shakespeare. Malika Kishinos Koto-Konzert eröffnet mit originär japanischen Klängen einen Dialog mit dem Blockbuster Madame Butterfly auf der Seebühne. Und Schostakowitschs 1953 uraufgeführte Symphonie lässt das Nachkriegs-Sibirien klanglich mehr als nur erahnen.

    Dirigent Enrique Mazzola
    Koto Naoko Kikuchi

    Peter I. Tschaikowski Der Sturm. Fantasie nach William Shakespeare op. 18
    Malika Kishino Konzert für Koto und Orchester
    Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 10 e-Moll

  • 31. Juli 2022 - Wiener Symphoniker, Karina Canellakis

    31. Juli 2022 – 11.00 Uhr | Festspielhaus

    Was würden sich Brünnhilde und Leonore – träfen sie einander – über Männer, Treue und die Unwägbarkeiten des Lebens erzählen? Dem Orchester dieses Gespräch abzulauschen, dazu laden die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Karina Canellakis ein. Beethovens zunächst kritisiertes, dann gefeiertes Leonoren-Porträt trifft auf Wagners Brünnhilde, mit deren Liebe zu Siegfried ein Weltenende dämmert. Nach dem gefeierten Erfolg von Das Rheingold 2021 setzen die Wiener Symphoniker ihre Wagner-Entdeckungsreise fort – zusammen mit famosen Sängerinnen und Sängern.

    Dirigentin Karina Canellakis
    Siegfried Andreas Schager
    Wanderer Greer Grimsley
    Erda Nadine Weissmann
    Brünnhilde Ricarda Merbeth

    Ludwig van Beethoven Leonore-Ouvertüre Nr. 3
    Richard Wagner Siegfried, dritter Aufzug

  • 8. August 2022 - Wiener Symphoniker, Marie Jacquot

    8. August 2022 – 19.30 Uhr | Festspielhaus

    Mit einer Russland-Expedition beschließen die Wiener Symphoniker ihren Konzertzyklus. Dabei kommen die ganze Welt und die ganze Tiefe menschlichen Fühlens zu Gehör. Tschaikowski und Rimski-Korsakow widmen sich den großen literarischen Liebeserzählungen: dem aufblühenden Glück, dem schmerzvollen Tod von Romeo und Julia sowie der ewigen Erzählerin Sheherazade, die in immer neuen Gestalten den Tod zum Narren hält. Dazwischen Schostakowitschs opulentes, manchmal sich in den Wahnsinn steigerndes Cellokonzert, in dem der in Vorarlberg aufgewachsene Kian Soltani zum ersten Mal in einem Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen zu erleben ist.

    Dirigentin Marie Jacquot
    Violoncello Kian Soltani

    Peter I. Tschaikowski Romeo und Julia. Fantasie-Ouvertüre nach William Shakespeare
    Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur  
    Nikolai Rimski-Korsakow Scheherazade op. 35

  • 21. August 2022 - Symphonieorchester Vorarlberg, Leo McFall

    21. August 2022 – 11.00 Uhr | Festspielhaus

    Es ist eine Sensation, als 2015 Strawinskis Komposition wieder auftaucht. Geschrieben 1908 zum Tod seines Lehrers Rimksi-Korsakow, geht das Stück in den Wirren der Revolution verloren und feiert erst gut hundert Jahre später seinen Triumphzug durch die Konzerthallen der Welt. Prokofjews Violinenkonzert, ein Kind eben jener Revolution, gehört hingegen längst zum Repertoire großer Geigerinnen und Geiger. Die Ausnahmekünstlerin Alina Pogostkina erkundet das Leichte und Träumerische des Werkes, bevor in Tschaikowskis fünfter Symphonie das Schicksal mit großer musikalischer Geste zuschlägt.

    Dirigent Leo McFall
    Violine Alina Pogostkina

    Igor Strawinski Chant funèbre
    Sergej Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
    Peter I. Tschaikowski Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 65

  • Preise und Sitzplan
    Wiener Symphoniker Symphonieorchester Vorarlberg
    1. Kategorie: EUR 88 1. Kategorie: EUR 54
    2. Kategorie: EUR 74 2. Kategorie: EUR 46
    3. Kategorie: EUR 58 3. Kategorie: EUR 38
    4. Kategorie: EUR 42 4. Kategorie: EUR 32
    5. Kategorie: EUR 28 5. Kategorie: EUR 25
    6. Kategorie: EUR 20 6. Kategorie: EUR 20