Das Jagdgewehr

Thomas Larcher

Oper in drei Akten
Libretto von Friederike Gösweiner 
Nach Das Jagdgewehr von Yasushi Inoue (1949) 
in der Übersetzung von Oscar Benl
Mit deutschen Übertiteln
Uraufführung
Auftragswerk der Bregenzer Festspiele

Premiere 
15. August 2018 - 20.00 Uhr, Werkstattbühne
Vorstellungen & Karten
Das Jagdgewehr

»Lass uns Verbrecher sein!«,  sagt der Jäger Josuke zu seiner Geliebten Saiko am Strand. Seine Frau Midori beobachtet sie und erkennt das Verhältnis ihres Mannes und ihrer besten Freundin. Mehr als zehn Jahre lang wird Midori den beiden nicht enthüllen, dass sie von deren Beziehung weiß. Sie hütet das Wissen in ihrem Tagebuch, das ihre Tochter Shoko vor den Flammen bewahrt und so davon erfährt. Mit ihrer Mutter kann sie darüber nicht mehr sprechen, Midori hat das Geheimnis mit in ihren Tod genommen. Diese Geschichte wird einem Dichter in Form von drei Briefen dieser drei Frauen zugesandt. Er hatte ein  Gedicht über einen Jäger geschrieben, den er auf einer Wanderung lediglich von hinten gesehen hatte. Genau dieser Jäger erkannte sich im Gedicht wieder.

Yasushi Inoues 1949 erschienenes Buch erzählt von widersprüchlichen Gefühlen und verborgenen Geheimnissen. Es enthüllt die Einsamkeit des Jägers, dessen Jagdgewehr die »ganze Last tief in Seele und Leib 
des einsamen Mannes« drückt und »eine seltsame, blutbefleckte Schönheit« ausstrahlt. Nach diesem Bestseller schreibt der aus Tirol stammende Komponist und Pianist Thomas Larcher seine erste Oper. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Der Debütroman der Librettistin Friederike Gösweiner wurde 2016 mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet.

Mit Mark Padmore wird einer der bedeutendsten Tenöre unserer Zeit die Rolle des Dichters verkörpern. Zum ersten Mal wird der österreichische Schauspieler und Filmregisseur Karl Markovics eine Oper inszenieren.

PREIS EUR 32

EINFÜHRUNGSVORTRAG ​45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei)

Besetzung

Dichter Mark Padmore​
Josuke Misugi Andrè Schuen​
Shoko Sarah Aristidou​
Midori Sophia Burgos​
Saiko Olivia Vermeulen​

Musikalische Leitung Michael Boder​
Inszenierung Karl Markovics​
Bühne & Kostüme Katharina Wöppermann​
Dramaturgie Olaf A. Schmitt​
Ensemble Modern

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