María de Buenos Aires

Astor Piazzolla

Eine Tango-Oper (1968)
Text von Horacio Ferrer
In spanischer Sprache mit deutschen Zwischentexten

Premiere 
21. Juli 2018 - 20.00 Uhr
Dauer 
1 ½ Stunden (ohne Pause)
Vorstellungen & Karten
Maria de Buenos Aires

Die einzige Oper des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla ist eine Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt Buenos Aires. María wird »an einem Tag, als Gott betrunken war« geboren und macht sich aus den ärmlichen Vororten auf ins Zentrum der Stadt. Dort erliegt sie der Verführung des Tangos und wird zur Prostituierten. In einer Schwarzen Messe wird sie von Dieben, Zuhältern und Mördern getötet. Die zweite Hälfte des Stücks findet nach ihrem Tod statt: Sie wurde in eine Hölle verdammt, die wiederum die Stadt selbst ist. Als ihr eigener Schatten durchstreift sie nun Buenos Aires, schreibt Briefe an die Bäume und Kamine der Stadt und gerät in einen grotesken »Zirkus der Psychoanalytiker«. Schließlich gebiert sie wieder eine María, vielleicht sogar sich selbst ...

María ist die Verkörperung des Tangos. In raffinierter Verschmelzung mit den verschiedenen Stilen des Tangos, der klassischen Musik und des Jazz erlebt sie ihre Verwandlungen: Doch der Tango stirbt nicht und so kommt es am Ende zur spektakulären Wiedergeburt.

Piazzollas María ist keine Oper im herkömmlichen Sinn. Es ist eher ein Liederzyklus mit lose zusammenhängenden Nummern, die zwar von einer durchgehenden Thematik bestimmt sind, aber trotzdem keine Handlung im traditionellen Sinn aufweisen.

Preis EUR 32

Besetzung

Gesang | Rezitation Christiane Boesiger

folksmilch
Akkordeon & Perkussion Christian Bakanic
Violine & Mandola Klemens Bittmann
Kontrabass & Gesang Eddie Luis

Konzept Olivier Tambosi

Mehr Interessantes